Schilddrüsenunterfunktion – oftmals nicht erkannt!

Sie nehmen nicht ab, obwohl Sie wenige Kalorien zu sich nehmen? Sie sind häufig erschöpft, antriebslos und haben keine Energie? Sie frieren oft?

Diese und weitere Symptome können Folgen einer unerkannten Schilddrüsen-Unterfunktion sein.

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Die Schilddrüse ist eine der wichtigsten Drüsen im Organismus und spielt eine zentrale Rolle bei sämtlichen Stoffwechselprozessen im Körper. Das aktive Schilddrüsenhormon T3 reguliert den Sauerstoffverbrauch der Zellen, den Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel, die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems und des Magen-Darm-Traktes, die Geschlechtshormone, den Wärmehaushalt, Wachstums- und Differenzierungsvorgänge sowie die geistige Entwicklung bei Ungeborenen und Kindern.

Die häufigste Störung der Schilddrüse betrifft die Unterfunktion, die in vielen Fällen nicht erkannt wird, weil die klassisch durchgeführte Blutuntersuchung der Schilddrüsenhormone TSH, T4 und T3 oftmals nicht ausreichend ist, um eine Fehlfunktion festzustellen.

Warum ist das so?

  • Die Interpretation der Schilddrüsenhormone bezieht sich oftmals auf die im Labor angegebenen Grenzwerte. Befinden sich die Werte innerhalb dieser Grenzen wird eine Fehlfunktion - unabhängig von der Symptomatik - ausgeschlossen. Diese angegebenen Grenzen variieren von Labor zu Labor und sind immer wieder korrigiert worden. Es sind also keine feststehenden Größen und sollten auch nicht als solche behandelt werden.
  • Schilddrüsenhormone wirken in der Zelle und nicht im Blut. Selbst wenn ausreichend Schilddrüsenhormone im Blut festgestellt werden, heißt das noch nicht, dass Sie Ihren Zielort – das Zellinnere – erreichen.
  • Blutwerte sind grundsätzlich Momentaufnahmen, was bedeutet, dass größere Schwankungen in den einzelnen Werten durchaus möglich, wenn nicht sogar wahrscheinlich sind. Gerade bei Schilddrüsenhormonen kommt es zu größeren Schwankungen im Tagesverlauf. Es ist daher unwahrscheinlich auf Grund einer Testung die Funktion der Schilddrüse bestimmen zu können.
  • Es werden nicht ausreichend Parameter bestimmt, um die Schilddrüsenfunktion exakt zu bestimmen. Es gibt einen Gegenspieler des aktiven Schilddrüsenhormons T3, das sogenannte „Reverse T3“. Es entsteht, wie T3 aus dem Vorläuferhormon T4 und wird vermehrt bei Stress und Entzündungen ausgeschüttet. Ohne die Kenntnis dieses Wertes werden viele Fehldiagnosen gestellt.
  • Für die Aktivierung der Schilddrüsenhormone wird Selen benötigt. Dieser Wert wird in den wenigsten Fällen bestimmt, obwohl er eine zentrale Funktion im gesamten Schilddrüsenstoffwechsel einnimmt.

Das sind einige Beispiele, um Ihnen zu verdeutlichen, dass Sie unter einer Unterfunktion der Schilddrüse leiden können, auch wenn Ihre Werte TSH, T4, und T3 in den Normbereichen liegen.

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