Kupfer – wenn ein essentielles Mineral toxisch wird!

„Es ist für viele Menschen - Gesundheitsexperten eingeschlossen - schwer vorstellbar, dass ein Überschuss oder ein Mangel eines einzigen Minerals so große Auswirkungen auf die körperliche - und emotional-geistige Gesundheit haben kann.“ Dr. Rick Malter

 mineral balance kupfer zink

 

Sie leiden unter Ermüdung, Erschöpfung, Burnout, Schilddrüsenstörungen, Kopfschmerzen, Migräne, Pilzerkrankungen, unerfülltem Kinderwunsch, Verlangen nach Schokolade, Verstopfung, Gelenkschmerzen, Unterzuckerung, Schlaflosigkeit, prämenstruellem Syndrom (PMS), Stimmungsschwankungen, Depression, Paranoia, Verzweiflung, Ruhelosigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisproblemen, Entrücktheit, rasenden Gedanken, starken Angstgefühle, Schizophrenie, Verlust der Selbstkontrolle etc.

Kupfer ist zusammen mit Zink, Magnesium und Eisen eines der bedeutendsten Elemente für unseren Organismus. Ist der Kupferhaushalt gestört, können sämtliche der obengenannten körperlichen und auch emotional/geistigen Symptomen und Beschwerden entstehen.

 

Kupfer beeinflusst direkt oder indirekt fast jedes Körpersystem. Dazu zählen:

  • der Energie- und Eisenstoffwechsel
  • der Aufbau von Bindegewebe und Nervenfasern
  • die Bildung von Botenstoffen (Neurotransmittern)
  • die Entgiftung bzw. Neutralisation von freien Radikalen
  • die Immunantwort 
  • Die Funktion der weiblichen Geschlechtsorgane

Dass ein Kupfermangel viele gesundheitliche Störungen hervorrufen kann, wird von immer mehr Gesundheitsexperten beachtet, die Problematik des Kupferüberschuss bzw. einer Kupfervergiftung ist hingegen nur bei der genetisch bedingten Erkrankung „Morbus Wilson“ bekannt. Diese Erkrankung wird aber nur in seltenen Fällen nachgewiesen und spielt im medizinischen Alltag eine unbedeutende Rolle.

 

Aus der Haaranalytik ist jedoch ersichtlich, das fast 70-80% der chronischen Erkrankungen mit einem Kupferüberschuss verbunden sind, der nur in wenigen Fällen erkannt wird, weil sich das Kupfer durch eine Verwertungsstörung tief im Gewebe (vor allem der Leber und dem Gehirn) ablagert und dort zu Schädigungen führt. In diesem Fall wird das essentielle Mineral Kupfer zu einer toxischen Substanz ähnlich wie Quecksilber, Blei, Cadmium oder Aluminium.

 

Der amerikanische Arzt Dr. Paul Eck erkannte bereits in den 70iger Jahren die Problematik des Kupferüberschusses, erforschte exakte Parameter zur Diagnostik und deckte die Zusammenhänge auf, die zu dieser Störung führen. Dr. Eck war es auch, der als erster Mediziner äußerte, wie wesentlich der Kupferhaushalt für unsere Gesundheit ist, und mit wie vielen körperlichen und seelisch-emotionalen Erkrankungen, Störungen dieses zentralen Elements einhergehen.

Der Kupferüberschuss

„Ich glaube, dass es nicht vorstellbar ist, was mit vielen Menschen emotional und körperlich geschieht, wenn man sich des Problems eines ausgewogenen Kupferhaushalt nicht bewusst ist.“ Dr. Rick Malter

Die Ursachen eines Kupferüberschusses sind vielfältig.

  • die Belastung aus externen Quellen: Zu diesen Quellen zählen z.B. kupferreiche Lebensmittel (Schokolade, Hülsenfrüchte, Avocado, Leber und Innereien), kupferhaltige Nahrungsergänzungsmittel, die Kupferspirale, Wasserleitungen aus Kupfer, Amalgamfüllungen.
  • eine Verwertungsstörung: das vorhandene Kupfer kann aufgrund einer Nebennierenschwäche nicht richtig verwertet werden. Die Nebenniere gibt den Impuls zu Produktion eines Transportmoleküls Namens Ceruloplasmin. Ceroluplasmin ist für die Bioverfügbarkeit von Kupfer verantwortlich. Ist die Produktion dieses wichtigen Enzyms gestört, ist der Kupfertransport im Organismus gestört und die Verwertbarkeit von Kupfer geht verloren.
  • eine Leberfunktionsstörung: Die Leber bzw. die Gallenflüssigkeit ist für die Ausscheidung von überschüssigen Kupfer über den Darm zuständig. Störungen des Leber-Gallesystem, die bei vielen Menschen heute feststellbar sind , können daher zu einer übermäßigen Anreicherung von Kupfer führen.
  • östrogenhaltige Medikamente: Diese Medikamente können ebenfalls zu Ablagerungen von Kupfer ins Gewebe führen.
  • Mangel an wichtigen Nährstoffen: Zink, Molybdän, Mangan, Vitamin-C und A, Vitamin B6, Vitamin B3 helfen überschüssiges Kupfer abzubauen, sind somit ebenfalls an der Regulation des Kupferhaushalts beteiligt.
  • Übertragung einer Kupferbelastung durch die Mutter über die Placenta

Schon eine der beschriebenen Ursachen kann ausreichen, um eine Störung im Kupferhaushalt auszulösen und zu unterhalten – in der Regel sind es aber mehrere Faktoren, die zu einem Kupferüberschuss führen

Diagnostik: Welche Testmethode eignet sich am besten zur Kontrolle des Kupferhaushalts?

Grundsätzlich ist der Kupferhaushalt nicht allein am Kupferspiegel zuverlässig ablesbar. Das gilt für sämtliche Untersuchungsmethoden, sei es im Blut, in den Haaren oder auch im Urin. Insbesondere im Falle des Kupferüberschusses findet man oftmals normale oder erniedrigte Kupferwerte, da das überschüssige Kupfer – wie bereits beschrieben, tief im Gewebe gebunden wird. Dieses versteckte Kupfer ist durch keine Untersuchungsmethode erkennbar, solange es nicht aus seinen Depots mobilisiert wird.

Es ist Dr. Eck zu verdanken, dass es mit Hilfe der Haaranalytik möglich ist, verlässliche Aussagen über den Kupferstoffwechsel zu treffen. Dr. Eck hat unabhängig vom eigentlichen Kupferwert verlässliche Faktoren entdeckt, die die Diagnostik eines Kupferüberschusses bzw. eines Kupfermangels ermöglichen.

Die Therapie

Die Therapie setzt natürlich eine gezielte Diagnostik und damit Differenzierung zwischen einem Kupfermangel und Kupferüberschuss voraus. Diese Diagnostik muss eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigen (Nebenniere, Schilddrüse, vegetatives Nervensystem, Mineralstoffhaushalt etc. >>> siehe Mineral Balance Haarmineralanalyse).

Liegt ein tatsächlicher Kupfermangel vor, kann dieser Mangel durch zusätzliche Kupfergaben behoben werden. Handelt es sich aber hingegen – wie in der Mehrzahl der Fälle – um einen Kupferüberschuss, ist die Therapie weitaus komplizierter und sollte mehrere Maßnahmen umfassen:

  • das Abbinden und die Ausscheidung des überschüssigen, abgelagerten Kupfers mit spezifischen Mitteln
  • Auffüllen der Mineralien und der Vitamindefizite, die zu einem Kupferüberschuss beitragen
  • Allgemeine Stabilisierung des Stoffwechsels und Regeneration der energieproduzierenden Drüsen (insbesondere der Nebenniere, die ja die Ceruloplasmin Produktion kontrolliert)
  • Anregung der Entgiftung über das Leber- Gallensystem
  • Durchführung spezieller Entgiftungsmaßnahmen wie Kaffeeeinläufen und Infrarot-Anwendungen

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